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Heute fahren wir fort mit Brief 21 aus „Perlen spiritueller Weisheit“ von Hazur Maharaj Baba (Vegetarier), in dem erklärt wird, dass ein Meister Liebe in allen Formen zeigt, um den Schülern zu helfen, den Weg zur Erlösung zu beschreiten. Brief 21 „Die Heiligen höchsten Ranges bitten niemals um etwas Vergängliches. Sie bitten den Herrn um den Herrn, wie Guru Nanak sagt: ,Was soll ich von Dir erbitten? Nichts ist von Dauer. Alles vergeht, während ich es noch betrachte.‘ Das bedeutet, dass alles außer dem Herrn vergänglich ist und dass er (Nanak) nicht um vergängliche Dinge bitten würde. Er brauchte den Herrn und nichts anderes. Er sagte: ,Wenn der Reichtum aller Welten auf die eine Seite und die Liebe des Herrn auf die andere Seite gelegt würde, dann würden diejenigen, die den Herrn lieben, nur um den Herrn bitten und sich nicht um den Reichtum kümmern. Dem, der von der Liebe des Herrn erfüllt ist, folgt die ganze Welt.‘ Der andere Grund ist, dass Gewinn und Verlust in dieser Welt von unserem Karma abhängen. Viele unserer Bemühungen sind aufgrund unseres Karmas zum Scheitern verurteilt, da sie nicht dazu bestimmt sind, ihr Ziel zu erreichen. Wenn wir das Wiederholen der Namen und spirituelle Übungen anwenden, um diese Ziele zu erreichen, und dabei scheitern, dann wird unser Glaube an den Herrn schwinden, weil Er uns unsere Wünsche nicht erfüllt hat. Das führt zu Problemen in unserem spirituellen Fortschritt und unserer Liebe. Unsere Pflicht besteht darin, in weltlichen Dingen unser Bestes zu geben und das Ergebnis als den Willen des Meisters zu akzeptieren. Es gibt viele auf dem Weg, die nicht in ihr Inneres vorgedrungen sind und die den Meister nicht in ihrer inneren Vision erblickt haben, noch haben sie die Stufen des Zorns und der Begierde überwunden. Sie tun alles, was ihnen der niedere Verstand vorschreibt, und entschuldigen ihre Verfehlungen damit, dass der Meister sie dazu antreibe oder dass der Schöpfer sie verursache. Das ist nun der Trick, den das niedere Selbst ihnen spielt. Die schlechte Tat ist auf unsere niederen Begierden zurückzuführen, und wir machen den Meister oder den Herrn dafür verantwortlich. Solange unsere Seele nicht gestiegen ist und den Meister in ihrem Inneren erblickt und dort mit ihm sprechen kann, sollten wir jede Schuld den Diktaten des niederen Verstandes zuschreiben und nicht dem Meister. Erst wenn wir die Vision des Meisters in unserem Inneren hatten und eine sehr hohe spirituelle Ebene erreicht haben, können wir sagen, dass alles, was geschieht, von ihm getan wird. In diesem Zustand gibt es keine Sünde, da die Sünde in uns liegt und nicht im Meister. Daher sollte ein spiritueller Anhänger darauf achten, sich nicht vom niederen Selbst täuschen zu lassen und sanftmütig und vergebungsbereit sein. Wenn ihr den wahren Geist der Praxis in euch hättet, hättet ihr über das, was zu euch gesagt wurde, gelacht und wärt nicht dem Zorn erlegen. Nicht einmal zwanzig hätten euren Geist aus der Ruhe bringen können, der kraftvoll und geduldig gewesen wäre. Dann hätte ich gesagt, dass der Klangstrom in euch Wirkung gezeigt hat. Doch stattdessen habt ihr nicht nur die Selbstbeherrschung verloren, sondern auch eure Begleiter wurden beunruhigt, was nicht angemessen war. Ich rate euch allen, eure Gedanken von gegenseitigen Anschuldigungen und Vorwürfen zu befreien und die Liebe und Zuneigung zueinander zu stärken. Jeder sollte seinen Fehler eingestehen, den anderen um Verzeihung bitten und in Liebe und Glauben wachsen. Damit meine ich aber nicht, dass das Wiederholen aufgegeben werden sollte. Die Wiederholung muss im Geist erfolgen, sodass niemand sie hören kann. Sie dient dazu, den Geist zu beruhigen, und nicht dazu, anzugeben. Das Wichtigste ist, dass der Geist unter Kontrolle gebracht wird. Er spielt subtile Streiche und hat schon viele vor euch getäuscht, sogar die Propheten und Inkarnationen. Ich habe viele gesehen, die der Geist nach seiner Pfeife tanzen ließ oder dazu brachte, nach seinen Anweisungen zu handeln; während sie glauben, dass sie vom Heiligen Geist besucht werden oder dass sie ihre Seelen auf eine höhere Ebene erhoben haben. Die bösen Neigungen liegen im Geist, während dieser sie anderen zuschreibt. R.S. ist der Wahre Weg; daher ist es eine große Sünde, Menschen durch äußere Zurschaustellung in die Irre zu führen. Die Gesellschaft solcher Menschen sollte gemieden werden. Es kann sein, dass meine Worte für dich unangenehm sind. Aber es ist meine Pflicht. Denk nur: Das menschliche Leben ist sehr kostbar und ist das Ergebnis guten Karmas aus der Vergangenheit. Es wurde uns nicht gewährt, um Kinder bekommen oder um uns zu vergnügen. All diese Funktionen erfüllen sogar die niedrigsten Tiere. Der einzige Unterschied zwischen uns und den niederen Geschöpfen ist, dass das Leben des Menschen dazu bestimmt ist, den Herrn zu sehen und noch in diesem Leben die höchste spirituelle Ebene zu erreichen. Jede Minute davon ist Millionen von Dollar wert. Wir müssen diesen physischen Körper, den Astralkörper und auch den Kausalkörper aufgeben. Wenn das der Fall ist, was ist dann der Wert der Welt, ihrer Beziehungen und ihrer Freuden? Die Welt sollte als eine Herberge betrachtet werden, und unsere Verwandten als Mitreisende. Unser oberstes Ziel sollte sein, uns mit unserem Schöpfer zu vereinen und Begierde, Zorn, Habgier, Anhaftung und Stolz so weit wie möglich zu vermeiden, da sie unsere Feinde sind. Zu jeder Zeit sollten unsere Herzen voller Liebe zum Meister sein und unser eigener Geist sollte so furchtlos sein, dass er sich weder aus der Ruhe bringen lässt, wenn ihm das Reich der Welt gegeben würde, noch wenn es ihm genommen würde. Wenn der Geist so geworden ist, durchdringt der Meister ihn mit seinem Wahren Licht. Was auch immer ich geschrieben habe, dient eurem Wohl und eurer Läuterung und nicht dazu, euch zu beherrschen oder anzugeben. Es ist das Ergebnis meiner Liebe zu euch. Ich weiß nicht, ob die Etikette und die Sitten eures Landes dies in einem solchen Licht akzeptieren würden.“











